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Alte Historische Fotos und Bilder Vellmar, Hessen

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Wappen Vellmar

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Geschichte von Vellmar, Hessen in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Vellmar - ist eine Kleinstadt im Landkreis Kassel in Nordhessen. Vellmar grenzt an die nördliche Grenze der Großstadt Kassel, wobei die Bebauung beider Städte vielerorts ineinander übergeht. Die Stadt wird etwa in Westnordwest-Südost-Richtung vom nordwestlichen Fulda-Zufluss Ahne durchflossen, an der sich das städtische Naherholungsgebiet Ahnepark befindet. In Vellmar münden nahe dem Freibad der kleine Rainbach, nahe der Kreuzung Bahnhofstraße/Holländische Straße die kleine Elsche und nahe dem Grundweg der kleine Bach vom Hopfenberg in die Ahne.

Gründungszeitpunkt: Die erste Erwähnung - 775

Einwohner: 18 067

Vellmar. Panorama der Stadt
Panorama der Stadt
Vellmar. Panorama der Stadt und Kirche
Panorama der Stadt und Kirche
Vellmar. Panorama Straßenkreuzung
Panorama Straßenkreuzung
Vellmar. Stadtbus
Stadtbus

Stadtgeschichte Vellmar

Die erste geschichtliche Erwähnung Vellmars führt in das Jahr 775 zurück. Vellmar erscheint dort unter der Bezeichnung "Filmare" im "Breviarium sancti lulli", dem Güterverzeichnis des Klosters Hersfeld, welches von Bischof Lull gegründet wurde. Ob es sich bei Filmare um Nieder- oder Obervellmar handelt, lässt sich nicht entscheiden. An gleicher Stelle im Jahr 1107 wird Vellmar erstmals zweimal genannt – als "Filmare item Vilmar" sowie zum ersten Mal "Fromereshusun". Der Vollständigkeit halber soll erwähnt werden, dass Niedervellmar urkundlich zuerst 1240 als "inferiori Velmar" und Obervellmar 1299 als "Ober Vilmar" genannt wird.

Die Vellmarer Bevölkerung hat in den vergangenen Jahrhunderten viel Leid durch Plünderungen und Verwüstungen erfahren müssen. So z.B. während des 30-jährigen Krieges, als die Soldaten Tillys plündernd durchs Land zogen oder im Jahr 1637 kaiserliche Heerestruppen Vellmar zum Teil zerstören. Im Siebenjährigen Krieg (1756 – 1763) folgten Zerstörungen und Verwüstungen durch die Belagerung von französischen Truppen auf Vellmarer Äckern.

Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1776 – 1783) kämpften 29 Soldaten aus Niedervellmar. Unter ihnen der Tagelöhner Johannes Räuber, der durch seine Tagebuchaufzeichnungen bekannt wurde.

Als besondere Eckdaten in der Geschichte Vellmars ist folgendens vermerkt: Das älteste noch erhaltene Bauwerk in Vellmar ist die Kirche in Frommershausen aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirchenglocken in der Kirche zu Obervellmar stammen aus den Jahren 1400 und 1440 und zählen damit zu den ältesten Kirchenglocken im Landkreis Kassel. Im Jahr 1819 entstand das erste Schulgebäude in Obervellmar, die erste Bahnstrecke führt seit 1848 durch den heutigen Stadtteil und der erste Bahnhof wird in Obervellmar im Jahr 1895 errichtet. Vellmar bekommt erstmals im Jahr 1915 elektrisches Licht und Leitungswasser, das erste Freibad, ebenfalls in Obervellmar, wird 1928 seiner Bestimmung übergeben. Der Gesangverein Niedervellmar ist seit seiner Gründung im Jahr 1863 der älteste Verein in Vellmar, viele weitere folgten nach, so dass in Vellmar heute über 83 Vereine und Verbände aus allen Bereichen aktiv sind.

Quelle: vellmar.de



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