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Alte Historische Fotos und Bilder Viernheim, Hessen

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Wappen Viernheim

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Geschichte von Viernheim, Hessen in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Viernheim - ist eine mittlere Industriestadt nordöstlich von Mannheim im Wirtschafts- und Ballungsraum Metropolregion Rhein-Neckar. Sie ist die zweitgrößte Stadt im Kreis Bergstraße. Seit 1994 trägt sie auch den Titel Brundtlandstadt, da sie an einem Modellprojekt zur Energieeinsparung teilnimmt.

Viernheim besteht nur aus einer Gemarkung. Das auf dieser Gemarkung liegende Forsthaus Heide wird sowohl verkehrstechnisch als auch postalisch über Lampertheim erschlossen.

Gründungszeitpunkt: Die erste Erwähnung - 777 AD

Einwohner: 34 100

Viernheim. Neckar mit Stausee, Hommel
Neckar mit Stausee, Hommel
Viernheim. Rathaus an der Schulstraße, 1942
Rathaus an der Schulstraße, 1942
Viernheim. Schwimmbad
Schwimmbad, O.E.G. Bahnhof und Friedrich-Fröbel-Schule
Viernheim. Straße, Kirche
Straße, Kirche, Siedlungs, Schwimmbad
Viernheim. Adolf Hitler Straße
Adolf Hitler Straße
Viernheim. Lorscher Straße und Denkmal
Lorscher Straße und Denkmal
Viernheim. Panorama der Stadt
Panorama der Stadt
Viernheim. Staatsbahnhof
Staatsbahnhof

Stadtgeschichte Viernheim

Archäologische Funde weisen auf eine lange Besiedlung des Ortes hin. Seine erste schriftliche Erwähnung erfolgte im Lorscher Codex (777 n. Chr.); in diesem Werk wurde auch Viernheim als Besitz des Klosters festgehalten. Entgegen den anderen Besitzungen Lorschs kam Viernheim erst 1308 in den Besitz des Mainzer Erzbischofs.

Mehrfach wurde es zur Begleichung von Schulden durch seine Herren verpfändet. Nach dem Dreißigjährigen Krieg blieb Viernheim bei Mainz und wurde dann 1803 hessisch; es kam zur Amtsvogtei Lorsch, 1821 bei der Schaffung der Landratsbezirke zu Heppenheim. Nach vorübergehender Zugehörigkeit zu Bensheim (1832-1839) kehrte es wieder in den Amtsbezirk Heppenheim zurück. Seit 1848 gehörte Viernheim zum Kreis Heppenheim, der 1938 in Kreis Bergstrasse umbenannt wurde.

Nicht nur die ständigen Wechsel der Herrschaftszugehörigkeit prägten Viernheim, auch die siebenmalige Religionswechsel infolge des Augsburger Religionsfriedens von 1555. Danach mussten die Untertanen die Religion ihres Landesherrn übernehmen. Lange kriegerische Auseinandersetzungen um Herrschaftsansprüche verschonten auch Viernheim nicht.

Im Jahre 1852 veranlassten Missernten und Hunger 458 Männer, Frauen und Kinder nach Nordamerika auszuwandern. Bei diesem Vorhaben wurden sie von der Gemeinde finanziell unterstützt. Ende des 19. Jahrhunderts fanden die ersten Viernheimer Arbeit in den Fabriken der umliegenden Ortschaften Mannheim und Weinheim.

Das Bauerndorf wandelte sich zur Arbeiterwohngemeinde. Viele pendelnde Fabrikarbeiter und ihre Familien blieben jedoch Nebenerwerbsbauern. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Viernheim einen wirtschaftlichen Aufstieg und ein starkes Anwachsen der Bevölkerungszahl. Seine günstige Verkehrslage förderte seinen Wandel zur mittleren Industriestadt.

Quelle: viernheim.de



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