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Alte Historische Fotos und Bilder Versmold, Nordrhein-Westfalen

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Wappen Versmold

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Geschichte von Versmold, Nordrhein-Westfalen in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Versmold - ist eine kreisangehörige Stadt des Kreises Gütersloh in Nordrhein-Westfalen.

Versmold liegt in der Emssandebene an der Grenze des Münsterlands zu Ostwestfalen in der münsterländischen Bucht südlich des Teutoburger Waldes. Nächstgrößere Städte sind Gütersloh in 26 km Entfernung, Bielefeld und Osnabrück, beide in 32 km Entfernung, und Münster in 46 km Entfernung.

Nach § 3 Abs. 1 ihrer Hauptsatzung gliedert sich die Stadt Versmold in sechs Stadtteile:

Bockhorst, Hesselteich, Loxten, Oesterweg, Peckeloh, Versmold

Gründungszeitpunkt: Wurde im Jahr 1096 erstmals urkundlich als Kirchspiel

Einwohner: 21 543

Versmold. Evangelische Kirche, 1915
Evangelische Kirche, 1915
Versmold. Mühlenstraße, 1900
Mühlenstraße, 1900
Versmold. Mühlenstraße
Mühlenstraße
Versmold. Mühlenstraße
Mühlenstraße
Versmold. Ortsteil Hesseteich, 1915
Ortsteil Hesseteich, 1915
Versmold. Panorama der Stadt
Panorama der Stadt
Versmold. Pfarrhaus und Gemeindehaus
Pfarrhaus und Gemeindehaus
Versmold. Restauration 'Zur Tulpe' Heinrich Witte
Restauration 'Zur Tulpe' Heinrich Witte

Stadtgeschichte

Die Geschichte dieser Stadt reicht weit zurück. Mehr als 900 Jahre. Man könnte damit Bücher füllen, was auch bereits geschehen ist. An dieser Stelle soll Ihnen ein anregendes Häppchen reichen, das Ihnen Appetit auf mehr macht.

Wenn Sie jetzt allerdings erwarten, dass sich in Versmold 900 Jahre alles nur um Wurst und Schinken gedreht hat, dann werden sie der vielfältigen Geschichte dieser Stadt nicht gerecht. So alt ist nämlich das Kapitel mit den leckeren Produkten noch gar nicht. Doch von vorn.

Erstmals urkundlich erwähnt wird das Kirchenspiel Versmold im Jahr 1096. Bis zur 1000-Jahr-Feier dauert es also noch ein wenig.

Prägend für die ersten Jahrhunderte war, dass Versmold häufig den Besitzer wechselte.

Die Bischöfe von Münster und Osnabrück stritten um dieses Gebiet. Wohl auch deshalb bauten die Versmolder ihre Petri Kirche als Gotteshaus und Wehrkirche zugleich.

Auf die streitbaren Bischöfe folgten die Grafen von Ravensberg im Jahr 1277 und als die Grafschaft 1609 Brandenburg- Preußen ein verleibt wurde, saß Versmolds oberster Herr von da an in Berlin. 1719 legte der preußische Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. den Grundstein für den Aufstieg des Ortes. Er machte das Dorf zur Stadt. Die fünf Ortsteile kamen übrigens erst bei der Kommunalreform 1973 hinzu.

In der neuen Stadt begann im 18. Jahrhundert ein wirtschaftlicher Aufschwung, den es so im einstigen Dreiländereck Münster-Osnabrück-Ravensberg noch nicht gegeben hatte. Doch es war nicht die Wurst, die in dessen Mittelpunkt stand, sondern das Leinen. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts kam vor allem erstklassiges Segeltuch aus Versmold, das an den Masten vieler Schiffe auf allen Weltmeeren hing. Als aber die mit Maschinen gewebte Baumwolle aus England das Ende der großen Leinenzeit einläutete, ging es für Versmold um die Wurst. Und diesmal wörtlich. Die Schweinemast hatte bei den örtlichen Bauern schon lange Tradition, waren doch die kargen Böden kaum für Ackerbau geeignet. Der hiesige Schinken war seit dem 18. Jahrhundert durchaus bekannt in der Region. Jetzt schlug die große Stunde der Versmolder.

Die erste Wurstfabrik in der Ortsmitte entstand, Arbeitskräfte zogen nach Versmold, die Stadt wuchs. Der Wohlstand auch. Es entwickelte sich eine ganze Industrie rund um Wurst, Schinken und Speck, denn schließlich mussten diese gekühlt, gelagert und transportiert werden. Dieser Wirtschaftszweig prägt die Stadt bis heute. Auch wenn auf dem Marktplatz längst keine Wurstfabrik mehr steht.

Quelle: versmold.de



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