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Alte Historische Fotos und Bilder Wegeleben, Sachsen-Anhalt
Old historical photos and pictures Wegeleben, Saxony-Anhalt

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Wappen Wegeleben

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Geschichte von Wegeleben, Sachsen-Anhalt in Fotos
History of Wegeleben, Saxony-Anhalt in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Wegeleben ist eine Stadt östlich von Halberstadt in Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Durch Wegeleben fließt der Goldbach, der bei Wegeleben in die Bode mündet. Die Stadt ist Sitz der Verbandsgemeinde Vorharz. Der Kiessee liegt in der Nähe.

Stadt Wegeleben (Am 1. November 1928 Vereinigung Gutsbezirk Wegeleben mit der Stadt Wegeleben)

Ortsteile:

Adersleben (Eingemeindung am 1. Juli 1950): Am 17. Oktober 1928 wurde der Gutsbezirk Adersleben in eine Landgemeinde umgewandelt.

Deesdorf (Eingemeindung am 1. Februar 1974).

Rodersdorf (Eingemeindung am 1. Mai 2001).

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 2473

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Wegeleben. Bahnhof
Bahnhof
Wegeleben. Bismarckstein, Bahnhof, Rathaus mit Denkmal, Postamt, 1908
Bismarckstein, Bahnhof, Rathaus mit Denkmal, Postamt, 1908
Wegeleben. Bodebrücke
Bodebrücke
Wegeleben. Bodebrücke, Rathaus, auto VAZ-2101, Oberschule
Bodebrücke, Rathaus, auto VAZ-2101, Oberschule
Wegeleben. Breite Straße, Harslebener Straße, Eulenturm, Rathaus am Markt, Bodebrücke
Breite Straße, Harslebener Straße, Eulenturm, Rathaus am Markt, Bodebrücke
Wegeleben. Kaiserliches Postamt, 1905
Kaiserliches Postamt, 1905
Wegeleben. Quedlinburger Tor
Quedlinburger Tor
Wegeleben. Rathaus am Markt
Rathaus am Markt

Chronik der Stadt Wegeleben

  • 1843 schrieb der Chronist des Kreises Oschersleben, Pastor Stephan Kunze: "In einer schönen und fruchtbaren Ebene, von Flüssen, Bächen und Seen gewässert, von Mühlen, Weiden und Gärten umkränzt, liegt Wegeleben, (das )... seinen Namen aus der heidnischen Vorzeit herleitet... Sie ist am Goldbach erbaut, welcher unweit der Stadt in die Bode fällt; sie ist von einer hohen, zum Theil baufälligen Mauer umgeben, und hat 3 Thore: das halberstädtische, quedlinburgische und das Bruchtor.

    Sie ist nördlich von Quedlinburg 1 ½, südlich von Magdeburg 6 1/8, östlich von Halberstadt 1 ¼ und südlich von Oschersleben ½ Meile entfernt. Von der Mittagsseite präsentiert sich die Stadt am schönsten ." Von den unterschiedlichen Deutungen des Ortsnamens hat sich folgende durchgesetzt: Die Namen mit der Endung- leben haben ihren Ursprung im warnischen Leipa = Erbe, Gut, und Wege- sei aus Wigo = der Tapfere entstanden. Zur Schreibung des Ortsnamens: Wegenleve (1136), Wigenleve (1155), Vegeleve (1312), Wegheleve (1354), Wegheileve (1361), Wegeleve (1400)...

  • 4. Jahrhundert - die Warnen verlassen währen der Völkerwanderung ihre Heimat in Skandinavien und kommen auf dem Weg nach Süden, den Harz ostwärts umgehend, in diese Gegend. An den Endungen der Ortsnamen kann man diese Route noch verfolgen. Seit dieser Zeit dürfte unser Ort ständig besiedelt sein.
  • Um 800 unterwirft Karl d. Gr. von 772 bis 804 die Sachsen und zwingt sie zum christl. Glauben. 777 -stiftet er das Bistum Seligenstadt (Osterwieck), aber etwa 803 wird Halberstadt Bischhofssitz. St. Kunze nahm an, dass die St. Märtens Kapelle damals in Wegeleben erbaut worden sein könnte, die 1438 noch beim Siechenhof am Nordrand des Ortes bestand. Karl d. Gr. übertrug den Grafen von Ascanien die Wahrnehmung seiner Aufgaben. Die Aufsicht führte ein kgl. Sendgraf zu Aschersleben bzw. Anhalt

10. - 14. Jahrhundert

  • 919 der Sachsenherzog Heinrich wird König, und Quedlinburg wird eine Metropole des Reiches, Heerstraßen führen auch durch unseren Ort und werten ihn auf
  • 926 ordnet Heinrich 1. den Bau von Schutzburgen gegen die Magyaren an, der Ort gehört zum Harzgau
  • 936 Otto 1. wird König und 962 Kaiser, Wegeleben ist ein "Flecken" am Goldbach
  • 938 werden die Burgen Adersleben, Wegeleben, Gröningen, Oschersleben und andere von Magyaren zerstört
  • 1020 Wegeleben wird mit einer Schutzmauer umgeben, die Burg befindet sich nach dem Wiederaufbau ca. 5 Minuten vom Ort entfernt, ein Ritter waltet dort im Auftrage des Grafen
  • 1120 wird der Ritter Wedekind von Wegeleben erwähnt und 1126 tritt Eggehard de Wegeleven als Zeuge auf
  • 1267 der Adel litt oft an Geldmangel: die Ascanier treten ihre Rechte über W. für 600 Mark an das Erzbistum Magdeburg ab, behalten es aber als Lehen (1288 verpfänden sie das Lehen Burg und Stadt) für 400 Mark an Bischof Volrad von Halberstadt
  • 1318 verkaufen die Ascanier für 1000 Silbermark Wegeleben an das Bistum Halberstadt, nachdem das Erzbistum auf seine Ansprüche verzichtet hatte, im 13. Jahrhundert könnte die bisher nicht belegte Verleihung der Stadtrechte erfolgt sein. In diesem Jahrhundert erhält Wegeleben Zuwachs:
  • 1301 werden Hohen Wedderstedt und die Ulenburg zerstört, Einwohner und Gemarkung kommen zu Wegeleben
  • 1312 wird Kraiendorf zerstört, das Rittergeschlecht kommt nach Wegeleben
  • 1316 erhalten die Burg und die Rittergüter Jagd- und Fischereirecht
  • 1354 wird das Dorf Wiby zerstört. Die Bewohner kommen in die Stadt
  • von 1354 ist das älteste Stadtsiegel überliefert mit St. Petrus auf dem Tor, den zwei Türmen und dem Wappen der Ritter von Wegeleben
  • 1359 gestattet Kaiser Karl IV. dem Bischof Ludwig in Wegeleben Pfennige zu schlagen (50 Schillinge zu 12 Pfennigen = 1 löthige Mark)
  • 1369 "stat to Wegeleben" beurkundet
  • 1392 bescheinigt Bischof Ernst von Halberstadt die Stadtrechte und verfügt 1393 die Vereinigung des Dorfes Kuhley mit der Stadt, danach wird die Umfassungsmauer erweitert.

15./16. Jahrhundert

  • 1408 wird erstmals ein Rathaus ("spelhus") erwähnt, die Familie von Hoym lässt bei der Martinikapelle ein Hospital als geistliche Stiftung errichten, in den 20er Jahren waren Hans und Ludolf von Kraiendorf hier Burgherren
  • 1449 ging die Burg an Henning von Neindorfin diesem Jahrh. soll die Commisse als Logierhaus und für Festlichkeiten der Bürger im Auftrag des Bistums errichtet worden sein, Bischöfe waren hier wiederholt einquartiertLandtage fanden in Wegeleben statt:
  • 1430 unter Bischof Johann v. Hoym
  • 1467 Ständetag des Bistums
  • 1536 Musterung des Stiftsadels
  • 1566 bischöflicher Landtag
  • 1586 wird eine Kirchenvisitation beschlossen Ende des 15 Jahrh. stirbt Albrecht von Wegeleben jun. hier als letzter seines Geschlechtes
  • 1525 werden im benachbarten Adersleben die Dorfkirche und das Kloster von aufständigen Bauern gestürmt, Heinrich v. Hoym, Franz v. Kraiendorf und Heinrich v. Ditfurth sowie wehrhafte Bürger von Wegeleben vertreiben die Plünderer
  • 1543 entsteht am 9. Oktober die erste reformierte Kirchengemeinde
  • 1571 wird erstmals ein Rektor (Theologe mit Rektorexamen) nachgewiesen
  • 1577 beginnt der Diakon Anton Siegfried mit der Führung der Kirchenbücher
  • 1584 und 1651 werden die Stadtrechte erneuert und bestätigt
  • 1592 wird das Rathaus auf dem Markt neu erbaut und 1597 mit Erkern versehen, im Westgiebel wird eine rechteckige Platte eingemauert, die das Wappentier der Ascanier zeigt (einen Bär). Damit ehrt man die welt. Herrschaft, die vor 325 Jahren hier geendet hatte, aber als weniger drückend im Gedächtnis geblieben ist.

17./18. Jahrhundert

  • 1620 wird der Friedhof an der Stadtkirche, die aus dem 11./12. Jahrhundert stammen soll, geschlossen. Der neue Gottesacker befindet sich an der Mühlenstraße
  • 1618-1648 Dreißigjähriger Krieg:
  • 1626 sterben 496 Bürger an der Pest, 1636 sind es 346
  • 1636 wird Mittwoch vor Palmarum die Stadt total geplündert
  • am 30. Juni und 1. Juli 1643 wird um Schloss und Burg gekämpft
  • am Ende des Krieges sind 37 Häuser und Höfe verwüstet, die Feldflur ist verwildert, die angerichteten Schäden kann niemand genau beziffern, Wegeleben kommt mit dem Bistum Halberstadt zum Kurfürstentum Brandenburg
  • 1664 brennen am 12. August 110 Häuser und Höfe ab, 1713: 50 Häuser,
  • 1714 ebenso 3 Häuser, 1784 sind es 70 Häuser mit Nebengebäuden und eine Frau,
  • 1709 brennen sieben Häuser auf der Reihe
  • 1704 stirbt Adam August v. Hoym ohne Erben. Schloss und Gut Wegeleben fallen als erledigte Lehen an den Kurfürsten bzw. König
  • 1722 entsteht im ehem. Schweinegarten eine Siedlung von zunächst 12 Grundstücken, "Kamp" genannt
  • 1724 besteht die Stadtmauer noch vollständig
  • 1744 erhält Prinz Karl v. Preußen von seinem Bruder, König Friedrich II., das ehem. Rittergut v. Neindorf als Lehen. 1762, nach seinem Tode, erhält es Prinz Heinrich, Pächter ist der Amtsrat Walther
  • 1766 verkauft Friedrich v. Ditfhurt des Stammgut der Familie in Wegeleben an Joh. Just v. Windheim in Wernigerode
  • 1780 wird hier der ev. Theologe und Dichter Friedrich August Hergetius geboren.

19. Jahrhundert

  • 1802 stirbt mit Joh. Christoph Wilh. von Münchhausen das Geschlecht in Wegeleben aus , das Gut erwirbt der Amtmann Walther, das Gut des Prinzen Heinrich wird nach seinem Tode Staatsdomäne
  • 1806 wird Wegeleben nach der Niederlage der preußischen Armee bei Jena u. Auerstädt am 19. Oktober um 19.00 Uhr von der berüchtigten französischen "Löffelgarde" total geplündert
  • 1807 kommt das Fürstentum Halberstadt zum Königreich Westfalen. Wegeleben wird Hauptort eines Kantons, Ortsmaire wird der Amtmann Walther, Kantonmaire der Amtmann Grahn aus Rodersdorf. 39 Wegelebener müssen nach Spanien bzw. Russland in den Krieg ziehen, nur zwei kommen wieder. Am 7.März werden die Bürger auf Napoleons Bruder vereidigt, König Jéróme
  • 1809 wird hier der Dramatiker, Sänger und Theaterdirektor Ferdinand Stolte geboren
  • 1815 kommt Wegeleben zur neuen Provinz Sachsen im Königreich Preußen, wird der berühmte Literat August Schrader als Simmel in Wegeleben geboren, Frau Auguste Weisbeck (später Walther-Weisbeck) erwirbt das ehemalige Rittergut der Ditfurths von der Familie v. Windheim, damit entsteht ein beachtlicher Großgrundbesitz
  • 1838 wird hier die Separation durchgeführt
  • 1840 wird der kommun. Friedhof eingerichtet, der heute noch besteht
  • 1846 entsteht auf dem Hof der Domäne die erste Zuckerfabrik
  • 1858 wird in Wegeleben Wilhelm Schmidt geboren, Baurat Dr. ing. ehrenh., Erfinder der Heißdampftechnik, in diesem Jahr hat die Stadt 2672 Einwohner
  • 1862 erhält Wegeleben seine erste Eisenbahnstation an der Strecke Halberstadt-Thale, eine Poststelle wird eingerichtet
  • 1863 wird die steinerne Bodebrücke abgerissen und auf Kosten des Magistrats erneuert
  • 1866 fallen vier Männer aus Wegeleben im Krieg gegen Österreich, die Stadt hat 2877 Einwohner, am 26.April wird hier der Literat und Verlagsbuchhändler Gustav Müller-Mann geboren
  • 1869 wird auf Wegelebens Äckern das "Dampfpflügen" erprobt
  • 1870/1871 fallen fünf Wegelebener im Krieg gegen Frankreich
  • 1873/1874 erbaut die Firma Walter Wiersdorff & Co. eine Zuckerfabrik an der Harslebener Straße
  • 1879 tritt Walter-Weisbeck als Mitpächter der vereinigten Domänen auf
  • 1880 wird die Oberpfarre abgerissen und für 6600 Mark erneuert
  • 1882 wird neben der Kirche eine Knabenschule gebaut
  • 1883 bestehen in Wegeleben folgende große Güter: Kgl. Amt vor der Stadt: 1049,5 Morgen
    Kgl. Amt in der Stadt: 1065,0 Morgen
    1. Gut von Walther-Weisbeck: 291,25 Morgen
    2. Gut von Walther-Weisbeck: 620,0 Morgen
    Gut des Rud. Aug. Freyberg: 354 Morgen mit Apotheke
  • 1884 hat Wegeleben 3134 Einwohner, Bürgermeister auf Lebenszeit ist Herr Simmel seit 1868, Beigeordneter ist Alwin Könnemann, der am 3. Februar in der "Tanne" die Freiwillige Feuerwehr gründet
  • 1886 wird Walther-Weisbeck alleiniger Domänenpächter, die Straße nach Gröningen ist im Bau
  • 1891 bestehen hier auch eine Privatschule, eine Malzfabrik und eine Brennerei, die Stadt hat 3437 Einwohner
  • 1897 wird auf dem alten Gottesacker ein neues "Kaiserliches Postamt" gebaut und als Mietobjekt in Betrieb genommen

20. Jahrhundert

  • 1903 wird das Schloss rekonstruiert und erweitert
  • 1909 werden das Gasthaus "Zur Tanne" und anschließend der Eulenturm umgebaut, das Stadtbild verändert sich dadurch sehr vorteilhaft
  • 1910 stiftet der Landesabgeordnete W. Wiersdorff der Stadt eine neue Turnhalle am Park
  • 1911 übernimmt erstmals ein weltlich ausgebildeter Pädagoge die Leitung der Schule: Rektor Karl Richter (bis 1946)
  • 1912 bestehen in Wegeleben: Postamt, Bahnhof, Bahnmeisterei, Standesamt, ev. Pfarrkirche und Pfarramt, gewerbliche Fortbildungsschule, eine zehnklassige evangelische Volksschule in 6 Stufen, eine dreiklassige katholische Volksschule in 6 Stufen, Spar- und Darlehenskasse, Krammärkte, Malz- und Zuckerfabrik, Mühlen, eine Ziegelei sowie eine Domäne, das Territorium der Stadt umfasst 2516 ha., vorhanden sind alle notwendigen Gewerbe
  • 1914/1918 rund 500 Männer müssen zum Kriegsdienst einrücken, 123 aus Adersleben und Wegeleben fallen
  • 1919 kommt Wegeleben zum Kreis Oschersleben
  • 1927 eröffnet Otto Lehrmann auf dem Markt ein Warenhaus; bis heute in Familienbesitz
  • 1931 der Anbau von Zuckerrüben wird kontingentiert als Folge der Weltwirtschaftskrise
  • 1933 erfolgt die Gleichschaltung der Vereine und Verbände nach dem Machtantritt der N.S.D.A.P., das Blasorchester darf nicht mehr öffentlich auftreten
  • 1935/1936 Notstandsarbeiten zur Verringerung der Arbeitslosigkeit besonders in der Kirche St. Peter und Paul
  • 1939 werden die ev. und kath. Schulen zusammengelegt sowie die 8.Stufe eingerichtet, der 2. Weltkrieg beginnt, Evakuierte aus dem Saarland kommen
  • 1941 bekommt die Schule elektrisches Licht in die Klassenräume
  • 1943 nach dem Tode von Werner Walther-Weisbeck bewirtschaftet seine Witwe Gerda geb. von Marquardt die Rittergüter, die Domäne sowie das Gut von Walther Wiersdorff, in der Stadt leben immer mehr ausländische Zivilarbeiter und Kriegsgefangene, aber auch Flüchtlinge z.T. in Massenquartieren, in den Getreidehallen am Bahnhof werden Flugzeugteile für die "Ago" Oschersleben produziert
  • 1945 wird am 11.April um 19.45 Uhr die offene Lazarettstadt vom amt. Bürgermeister A. Brinkman an die amerikanischen Truppen übergeben, am 1. Juli kommt Wegeleben zur sowjetischen Besatzungszone, im 2. Weltkrieg fielen nach u.E. 149 Männer aus Wegeleben, 13 starben in der Haft nach 1945
  • 1946 Demontage der Zuckerfabrik (Kriegsentschädigung an die UdSSR) 1947 wird von Erh. Mundt der Betonbau Ostharz gegründet, der sich bis 1990 als Leitbetrieb für Betonwaren in der DDR entwickelt, Ernst Seidenstücker gründet einen holzverarbeitenden Betrieb, der später Lampen, dann bis 1990 Kleinmöbel für den Export produziert
  • 1950 Adersleben wird am 1. August eingemeindet
  • 1952 beginnt die Vergenossenschaftlichung der Landwirtschaft
  • 1968/1970 erhält die Oberschule Wegeleben .ein neues Hauptgebäude an der Harslebener Straße, 24 Klassen werden unterrichtet, ein Schulhort mit 100 Plätzen wird im Blankenburger Weg 1 eingerichtet
  • 1968 wird am 13. Juni ein Frauenchor gegründet, der sich bis heute erfolgreich entwickelt hat, am 15. September beginnt die Kiesförderung am Emerslebener Weg, die noch anhält
  • 1972 wird eine Umgehungsstraße zum Kieswerk gebaut
  • 1974 baut die Stadt in Eigeninitiative ein Schwimmbad
  • 1975 wird die steinerne Bodebrücke umgebaut, am 10. Mai wird der Gemeindeverband Wegeleben gegründet und ein medizinisches Zentrum eingerichtet, am 1. Februar wird Deesdorf eingemeindet
  • 1977/1978 bauen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mit Hilfe der Stadt ein Geräte- und Schulungshaus an der Langen Reise um und aus
  • 1979 werden jahrelange Rekonstruktions- und Umbaumaßnahmen an der ev. Kirche beendet
  • 1980 brennt der Kirchturm am 30. September infolge leichtfertiger Brandstiftung
  • 1984 wird am Schützenhaus ein Jugendclub angebaut und eingeweiht
  • 1985 Neubau eines Kindergartens in Wegeleben mit 72 Plätzen, Beginn von Wasserbaumaßnahmen zum etappenweisen Anschluss aller Haushalte an die zentrale Wasserversorgung
  • 1988 der rekonstruierte Kirchturm erhält vier neue Glocken, die Glockenweihe findet am 24. Juli statt
  • 1989 wird der Hundrücken neu befestigt und eine verkehrsberuhigte Zone geschaffen, im Oktober wird der Eulenturm renoviert und neu gedeckt, die Mühlenstraße kommt an die zentrale Wasserleitung und an die Entwässerung, an der Harslebener Straße arbeitet eine neue Anlage zur Gewinnung von Pflanzeneiweiß, eine Trocknungsanlage ist im Bau - das gesamte Vorhaben wird gestoppt
  • 1990 nach vorgezogenen Volkskammerwahlen wird das Ende der DDR auch hier eingeläutet, die Privatisierung von staatlichen und genossenschaftlichen Betrieben und Einrichtungen beginnt
  • 1991 Wegeleben hat 3346 Einwohner, wird in Adersleben die katholische Kirche renoviert
  • 1992 ist Baubeginn für ein Großklärwerk beim Ortsteil Adersleben für 35000 Einwohner-Gleichwerte
  • 1993 wird aus dem Schulhof im Stadtpark ein Kinderspielplatz gebaut, am Wedderstedter Weg wird das Kieswerk "Bodetal" eröffnet, der Bahnhof in Wegeleben schließ die Fahrkartenausgabe
  • 1994 wird die Verwaltungsgemeinschaft "Untere Bode" mit Harsleben und Rodersdorf gebildet
  • 1995 wird die ehemalige Schnitterkaserne Lange Reise 16 abgerissen und als Gebäude für Sozialwohnungen neu errichtet
  • 1998 schließt am 12. Dezember die Deutsche Post ihre Filiale in Wegeleben und eröffnet am 14. Dezember eine Agentur im Privatgeschäft "Gustav Herbst" in der Langen Straße 31, die steinerne Bodebrücke wird umgebaut, das Gelände um die alte Burg in der Wallstraße wird gärtnerisch gestaltet
  • 1999 im Rahmen der Stadtkernsanierung wird mit der Badestraße begonnen, das gesamte Zentrum steht unter Denkmalschutz, hier befinden sich viele erhaltenswerte Objekte, darunter die Fachwerkhäuser seit dem Beginn des 17. Jahrhundert, aber auch Reste der Stadtbefestigung von

Quelle: vorharz.net



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