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Alte Historische Fotos und Bilder Wimmelburg, Sachsen-Anhalt
Old historical photos and pictures Wimmelburg, Saxony-Anhalt

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Wimmelburg

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Geschichte von Wimmelburg, Sachsen-Anhalt in Fotos
History of Wimmelburg, Saxony-Anhalt in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Wimmelburg ist eine Gemeinde westlich der Lutherstadt Eisleben im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt. Die Gemeinde gehört zur Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 1126

Sehenswürdigkeiten: Bemerkenswert ist die Lage des Ortes, im Tal der Bösen Sieben zwischen unter Naturschutz stehenden Abraumhalden aus früheren Kupferbergbauzeiten, darunter die Lutherhalden im Goldgrund, wo der Vater des Reformators Martin Luther 1508/09 zwei Schmelzhütten als Hüttenmeister betrieb.

Unweit von Wimmelburg befindet sich in etwa 100 Meter Tiefe mit der Wimmelburger Schlotte die längste bekannte Gipshöhle Deutschlands (bislang befahren und vermessen 2838 Meter Länge, vermutlich über 5000 Meter lang – nicht öffentlich zugänglich).

Wimmelburg. Blick von Straße, Geschäftshaus
Blick von Straße, Geschäftshaus
Wimmelburg. Blick von Straßen, Post, 1965
Blick von Straßen, Post, 1965
Blick zur Wimmelburg
Blick zur Wimmelburg
Wimmelburg. Post, Bus, 1965
Post, Bus, 1965

Überblick von Wimmelburg

Wimmelburg liegt in einem Talkessel zwischen der Hüneburg und dem Friedrichsberg. Die Gemeinde wurde im Jahre 1038 erstmals urkundlich erwähnt. Auf dem Friedrichsberg stand einst die Wigmodeburg (benannt nach ihrem Erbauer). Diese Burg wurde später als ein dem heiligen Cyriakus geweihtes Benediktinerkloster genutzt und wegen der Steilheit des Berges im Tale im romanischen Baustil neu errichtet. 1680 wütete ein Brand auf dem Klostergut, welchem die Kirche zum Opfer fiel. Aus dem Trümmerhaufen baute der damalige Besitzer des Klostergutes das noch heute stehende Wohnhaus auf. Die noch existierende Kirche St. Cyriakus wurde ca. 1686 aus der ausgebrannten Kirche erbaut. Besucher finden die noch erhaltenen ehemaligen Klostergebäude südlich der B 80 am Ortsausgang in Richtung Lutherstadt Eisleben. Diese stehen heute unter Denkmalschutz. In jüngster Zeit werden große Anstrengungen unternommen, die Gebäude zu erhalten.

Geprägt wurde Wimmelburg durch den viele Jahrhunderte währenden Bergbau. Noch heute geben die vielen Halden in und um Wimmelburg ein Zeugnis davon ab. So auch die im Goldgrund gelegenen Lutherhalden, wo schon Martin Luthers Vater Erz gewann. In der Blütezeit des Bergbaues im 15. Jahrhundert lockte der gute Verdienst, so dass viele Bergleute aus anderen Gegenden einwanderten.

Die Gemeinde Wimmelburg wird im südlichen Teil von der B 80 durchquert und ist damit sehr gut verkehrstechnisch erschlossen. Erst in jüngster Zeit entstand links und rechts der B 80 ein modernes Gewerbemischgebiet mit diversen Handels-, Dienstleistungs- und Produktionsbetrieben.

In Wimmelburg wurde in den letzten Jahren begonnen, ein neues Wohngebiet am westlichen Rand der Gemeinde zu erschließen. Im Bebauungsplan sind für den Eigenheimstandort 3 Bauabschnitte vorgesehen. Der 1. Bauabschnitt ist zu 90 % erschlossen und bebaut. Die ersten Häuser wurden bereits 1998 bezogen. Mit der Erschließung des 2. Bauabschnittes wurde 1999 begonnen. Künftig soll das Wohngebiet „Dorfbreite“ ca. 50 Eigenheime umfassen. Für Bauwillige stehen noch freie Flächen zur Verfügung.

In jüngster Zeit wird in der Gemeinde Wimmelburg über die Nutzung neuer Möglichkeiten zur Energieerzeugung nachgedacht. Im Ergebnis wurden 3 Windkraftanlagen in der Nähe der Birkenschäferei (Grenze zur Nachbargemeinde Blankenheim) errichtet.

Auch das Vereinsleben des Ortes ist sehr rege. Neben verschiedenen Sportvereinen bestehen unter anderem ein Verein Deutscher Schäferhunde, ein Kaninchenzuchtverein und die Jagdgesellschaft. Durch den Fußballverein „Grün-Weiß“ Wimmelburg wird jährlich eine Sportfestwoche organisiert. Ein weiterer kultureller Höhepunkt sind von den Anwohnern organisierte Straßenfeste.

Naturfreunde nutzen die Gelegenheit, vom Friedrichsberg mit seinem gemischten Busch- und Baumbestand die wunderbare Aussicht über das Mansfelder Land zu genießen. Südlich des Ortes befindet sich die Hüneburg, ein kleiner Höhenzug bestehend aus Mischwald, durch welchen sich die Eisenbahnstrecke Halle – Hann. Münden zieht. Die Hüneburg ist Ausgangspunkt zahlreicher attraktiver Wanderwege. In den letzten Jahren wurden umfangreiche Pflegearbeiten durchgeführt. Wanderwege wurden frei geschnitten und gekennzeichnet, Schutzhütten und Bänke zum Verweilen aufgestellt.

Quelle: verwaltungsamt-helbra.de



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