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Alte Historische Fotos und Bilder Zaberfeld, Baden-Württemberg

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Wappen Zaberfeld

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Geschichte von Zaberfeld, Baden-Württemberg in Fotos

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Eine kleine historische Referenz

Geographie: Zaberfeld besteht aus den Ortsteilen Zaberfeld, Leonbronn, Michelbach und Ochsenburg. Zu Zaberfeld gehört noch der Wohnplatz Reisenmühle, zu Ochsenburg der Weiler Riesenhof. Auf der Markung Zaberfeld befanden sich die abgegangenen, also nicht mehr bestehenden Orte Mörderhausen, Muttersbach und Ramsbach.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 3929

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Zaberfeld. Fliegeraufnahme
Fliegeraufnahme
Zaberfeld. Haus des Hirsch Jordan
Haus des Hirsch Jordan, in dem sich ein Betsaal der jüdischen Gemeinde befand
Zaberfeld. Panorama von Dorfstraße
Panorama von Dorfstraße
Zaberfeld. Panorama von Leonbronn
Panorama von Leonbronn
Zaberfeld. Panorama von Leonbronn
Panorama von Leonbronn
Zaberfeld. Panorama von Michelbach
Panorama von Michelbach am Heuchelberg
Zaberfeld. Panorama von Michelbach
Panorama von Michelbach am Heuchelberg
Zaberfeld. Schule, Kirche, Pfarrhaus
Schule, Kirche, Pfarrhaus

Geschichte der Gemeinde

Leonbronn

Leonbronn

Der Ort liegt am Beginn des noch engen Zabertals. Der Riesenbach als Zufluss der Zaber durchläuft den alten Ortsteil. Urkundlich wird er 1289 erstmal als Lincbrunnen erwähnt und teilte später weitgehend die Geschichte von Zaberfeld. Im 14. und 15. Jahrhundert hatten auch die Herren von Wunnenstein, Dürrmenz, Talheim, Enzberg und Urbach Anteile der Gemarkung als württembergisches Lehen.

1971 bildeten die Gemeinden Leonbronn und Ochsenburg die neue Gemeinde Burgbronn; durch die Gemeindegebietsreform kam dann 1975 der Zusammenschluss mit Zaberfeld und Michelbach zustande.

Ebenfalls in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Wohngebiete Hühnerpfad und Steingrube erschlossen, die über dem alten Ortskern auf einer Anhöhe liegen. Durch das Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer konnte die Leichenhalle auf dem Leonbronner Friedhof im Jahr 2001 in über 1000 Arbeitsstunden vergrößert werden. Im Zuge des Sanierungsgebietes im Ortskern wurde das Bürgerhaus im Jahr 2009 saniert und erweitert. Gleichzeitig wurde in unmittelbarer Nähe Parkraum für die Besucher geschaffen.

Die evangelische Jakobuskirche in Leonbronn ist mit dem charakteristischen Kirchturm besonders sehenswert. Gleich nebenan im Kirchgarten steht ein bemerkenswert dicker Steintisch, umgeben von vier Steinbänken. Dies war früher der Gerichtstisch für das Zehntgericht und befand sich ursprünglich bei dem abgegangenen Weiler Möderhausen. Er steht unter Denkmalschutz und ist ein Zeuge längst vergangener Zeiten. Unter Denkmalschutz stehen auch das ehemalige Pfarrhaus in der Kirchgasse 15 und das neue Pfarrhaus in der Friedhofstraße 35. Sie sind ebenfalls einen Besuch wert, da sie für bemerkenswerte Baustile der letzten Jahrhunderte stehen.

Die mittlerweile stillgelegte Zabergäubahn hatte in Leonbronn ihre Endstation. Sie brachte damals eine Anbindung aus dem Zabergäu bis nach Lauffen am Neckar. Heute wird der öffentliche Personennahverkehr mit Bussen bewältigt.

Michelbach am Heuchelberg

Leonbronn

Am Fuße des Heuchelbergs gelegen, wird der Ort 1276 erstmals urkundlich erwähnt. Es hat seinen Namen vom gleichnamigen Michelbach, der südlich des alten Ortskerns verläuft. Michelbach kam 1321 durch Verkauf der Herrschaft Magenheim an den Markgrafen Friedrich II von Baden und von diesem an die Grafen von Vaihingen. 1356 ging die Herrschaft gleichzeitig mit Zaberfeld und Ochsenburg an Württemberg über und befand sich von 1392 bis 1749 im Lehensbesitz der Herren von Sternenfels.

Die Gemeindereform vereinte 1970 die ehemals selbstständige Gemeinde Michelbach mit der Gemeinde Zaberfeld. 1975 wurde die Gemeinde noch durch Brugbronn, dem Zusammenschluss aus Leonbronn und Ochsenburg, erweitert.

Am Waldrand zwischen Michelbach und Zaberfeld liegt das Rückhaltebecken Michelbachsee. Es liegt idyllisch in einer naturbelassenen Landschaft und dient als Vogelschutzgebiet der Erhaltung unserer Tier- und Pflanzenwelt.

1997 wurde das Wohngebiet „Bäumlesäcker“ südlich des Michelbachs erschlossen und erstreckt sich über 9 Hektar. Mit dem Baugebiet "Waldstraße" kam 2007 noch ein Wohngebiet im nördlichen Teil von Michelbach hinzu, das eine Lücke zwischen dem Baugebiet "Vogelherd" und der Bebauung an der Kleingartacher Straße schloss.

Ursprünglich war der Dorfkern von vier Gassen eingerahmt. Im Ortskern lagen die wichtigsten Gebäude: Kirche, Rathaus und Kelter (heute Feuerwehrmagazin), Zehntscheuer, Backhaus, Altes und Neues Schlößle, Schule und der Dorfbrunnen. Das Backhaus existiert heute nicht mehr. Das 1709 von Johann Bernhard von Sternenfels errichtete Neue Schlößle sowie das Alte Schlößle bei der Kirche sind heute noch erhalten und befinden sich in Privatbesitz. Der Dorfbrunnen wurde gemeinsam mit dem Dorfplatz im Jahr 2010 neu gestaltet. Ein aus Sandstein gestalteter Brunnen schmückt nun den Ortskern von Michelbach. Für die wachsende Ortsbevölkerung wurde bereits in den 1960er Jahren ein neues Schulgebäude westlich des alten Ortskerns errichtet. Durch die Grundschule in Zaberfeld verlor das Gebäude jedoch seine ursprüngliche Bestimmung. In den Jahren 2003 und 2004 wurde das Gebäude daher für 1,3 Millionen Euro so umgebaut, dass es fortan durch einen Kindergarten und als Bürgerhaus genutzt werden konnte.

Ochsenburg

Leonbronn

Der Ort entstand als Siedlung zu einer mittelalterlichen Burg, auf der Hochfläche der Hardt und an den Hängen zum Riesenbachtal, einem Nebenbach der Zaber. Der 1231 erstmals urkundlich erwähnte Ort ("Städtlein") hieß zunächst Ochsenburg, wurde nach Niederlegung der Burg zu Anfang des 19. Jahrhunderts in Ochsenberg verändert. Später wurde auf Wunsch der Gemeinde wieder der alte Name gewählt.

Das Städtlein war von einer Mauer umgeben, deren Reste heute noch zu sehen sind und unter Denkmalschutz stehen. Die Stadtrechte blieben in der wechselvollen Geschichte bis 1807 erhalten, die politische Entwicklung entspricht derjenigen von Zaberfeld. An die Herren von Sternenfels, in deren Besitz Ochsenburg lag, erinnern noch Nebengebäude des ehemaligen Renaissanceschlosses. Leider wurde das Schloss selbst in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts abgerissen. Auch die Straße "Schloßhof" ist ein Relikt aus dieser vergangenen Ära.

An einigen Häusern von Ochsenburg sind heute noch Wappensteine des alten Schlosses eingelassen. Grabmäler der Familie von Sternenfels aus dem 16. Jahrhundert befinden sich in der evangelischen Pfarrkirche. Die gotische Kanzel mit Renaissancestütze und der Taufstein von 1478 im Gotteshaus sind ebenfalls sehenswert.

Noch vor der Vereinigung zur heutigen Gesamtgemeinde Zaberfeld im Jahr 1975, schloss sich Ochsenburg mit Leonbronn zur Gemeinde Burgbronn zusammen.

Seither wurde Ochsenburg durch die Wohngebiete "Zaberfelder Weg" in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts und 1998 durch das Baugebiet "Hinter der Mauer" erweitert. Eine optische Aufwertung erhielt der Wohnort bei der Ortskernsanierung ab 1990. Mit dem Dorfbrunnen entstand wieder ein Ortsmittelpunkt, der den Blick auf die dahinter liegenden stilvollen alten Gebäude abrundet. In Eigeninitiative wurde die Turnhalle an der Eppinger Straße zu einer Mehrzweckhalle umgebaut und 1994 eingeweiht. Auch die Aussiedlerhöfe im Riesenhof zwischen Leonbronn und Ochsenburg haben sich von einer Gruppe landwirtschaftlicher Gehöfte in eine idyllische Wohngemeinschaft gewandelt. Erst im Jahr 2013 konnten diese Gebäude an die öffentliche Wasserversorgung und Kanalisation angeschlossen werden.

Zaberfeld

Leonbronn

Eine genaue Gründungszeit des Ortes Zaberfeld unterhalb der Zaber-Quelle kann heute nicht mehr datiert werden, vermutet wird sie im 10. Jahrhundert. Belegt ist allerdings, dass der Ort 1321 von den Herren von Magenheim an Baden abgegeben wurde. Er war anschließend vaihingisches und seit 1355 württembergisches Lehen der Herren von Enzberg, Urbach, Hofwart und seit 1390 derer von Sternenfels, die ihn 1749 an Württemberg verkauften. In der Folge gehörte Zaberfeld bis 1807 zum altwürttembergischen Kammerschreiberamt Ochsenburg, bis 1810 zum Oberamt Güglingen und bis 1938 zum Oberamt Brackenheim.

Ursprünglich könnte Zaberfeld eine Ansammlung von einzelnen Gehöften südlich der Zaber gewesen sein, das sich zu einem Straßendorf entwickelt hat. Dazu gehörte auch die Siedlung Federbach, die sich im Bereich der heutigen Straße "Grüner Winkel" befunden haben muss. Es wird gemutmaßt, dass auf dem Hausberg von Zaberfeld, dem Spitzenberg, einmal eine Burg gestanden haben soll. Belege dafür gibt es allerdings nicht. Das ehemalige Sternenfelser Renaissanceschloß dagegen ist ein prachtvolles Gebäude, dass bis heute erhalten ist. In direkter Nachbarschaft zum Rathaus und der evangelischen Mauritiuskirche ist das Schloss das Prunkstück Zaberfelds. Es wurde 1618 nach etwa 30 Jahren Bauzeit fertig gestellt und wird mittlerweile, nach einem Umbau im Jahr 2000, als Wohngebäude mit acht Einheiten genutzt. Im südlich anschließenden seitherigen Pfarrgarten wurde ein evangelisches Gemeindezentrum und Pfarrhaus erbaut.

Im Jahr 1974 wurde die Grundschule mit Mehrzweckhalle errichtet, um alle Kinder der Gemeinde zentral und qualitativ hochwertig in Zaberfeld unterrichten zu können. Für die Gestaltung der Ortsmitte wurde im Dezember 1993 der erste Abschnitt des "Löweneck" eingeweiht. Ein Gebäude, in dem sich öffentliche Einrichtungen wie die Bücherei, Bank, Post, Geschäfte, aber auch Wohnungen befanden. Es brachte den Anstoß für neue Impulse zur Weiterentwicklung im Ort. Im Sanierungsgebiet gelegen, wurde das Rathaus im Jahr 2001 saniert. Zudem wurde die Flaniermeile vom Schloss bis zur Zaberbrücke angelegt. Ein Jahr später wurden Seniorenwohnungen in der Michelbacher Straße gebaut und der Gemeindegarten an der Ecke Leonbronner Straße/Schillerstraße fertig gestellt. Der Straßenbereich des Herrenwiesenwegs und der Bahnhofstraße konnte im Jahr 2004 saniert werden.

Durch den großen Zuspruch in der Bevölkerung konnten in den letzten 4 Jahrzehnten die Wohngebiete "Hofäcker" und "Kuhklinge", dazu die Ferienhaussiedlungen "Im Dämmle" und an der Ehmetsklinge erschlossen werden. Gleich neben dem Friedhof entstand 2009 das neuste Baugebiet „Gottesacker“, das in naher Zukunft erweitert werden soll.

Auch für gewerbliche und industrielle Flächen wurde mit dem Baugebiet "Hohe Egarten" gesorgt. Die Erweiterung durch "Hohe Egarten II" ist derzeit in Planung. Mit einem ausgeprägten Handwerks- und Einzelhandelsgewerbe gibt es im Ort alles, was man benötigt. Jeweils am letzten Dienstag im Mai und Oktober findet der Krämermarkt in Zaberfeld statt und lädt Groß und Klein zum Verweilen ein.

Im Berreich der Naherholung hat Zaberfeld viel zu bieten. Neben der reizvollen Landschaft des Naturpark Stromberg-Heuchelberg, die mit Rad- und Wanderwegen durchzogen ist, kann die Natur auch durch die Wasserwelt und im Naturparkzentrum am Stausee Ehmetsklinge erkundet werden. Hier können sich Besucher, ob Groß oder Klein, in der Erlebnisschau in die vielen Facetten des Naturparks vertiefen, Neues erfahren und zugleich Spaß haben. Für eine gemütliche Auszeit bietet sich die Liegewiese am Stausee Ehmetsklinge an, der 1969 errichtet und 2001 erweitert wurde.

Quelle: www.zaberfeld.de



Robinson Rd, CB 13862 Nassau, NP, The Bahamas
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